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Abteilung: Literatur

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DadA-Literatur, Dok.-Nr.: DA-L0001542

Cepl-Kauffmann, Gertrude; Kauffeldt, Rolf
Berlin-Friedrichshagen: Literaturhauptstadt um die Jahrhundertwende. Der Friedrichshagener Dichterkreis. - k.A.: Klaus Boer Verlag, 1994. - 427 S.: durchg. illustr.
Bemerk.: Kurzbiographien zum Frichrichshagener Dichterkreis (S. 383-416); Literatur- u. Quellenverzeichnis (S.417-422); Personenregister

ABSTRACT:
INHALT: Vorwort / Der Musenhof am Müggelsee / Natureinsamkeit bei brausender Weltstadt / Vorort-Boheme / Die Müggelsserepublik / Wadenkneifer und Philister / Der Sozialdemokratie allergetrreuste Opposition. Die Friedrichshagener zwischen Sozialdemokratie und Anarchismus / Die Kunst dem Volke / "Sensitiva amorosa" oder am Anfang war das Geschlecht / Vom "Leben im Licht" / Müggel und Genesareth / Materie nie ohne Geist / Friedrichshagen - Legende ohne Ende. Aus dem Klappentext: "(...) Im 20. Jahrhundert in Vergessenheit geraten, will dieses Buch daran erinnern, daß von Friedrichshagen wesentliche Impulse für das kulturelle Leben ausgingen, die weit über den literarisch-künstlerischen Rahmen hinausreichten. So zeigen sich Einflüsse sowohl in der Lebensreform- und Gartenstadtbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, als auch bei der Popularisierung wissenschaftlicher und weltanschaulicher Ideen bis hin zur Reformarchitektur der damaligen Zeit. (...) Eine unvoreingenommene Betrachtung dieses Berliner Dichterkreises aus der Distanz von hundert Jahren zeigt ..., daß deren politisches und kulturrevolutionäres Engagement von Ernsthaftigkeit und auch praktischen Erfolgen wie etwa die Gründung der 'Freien Volksbühne' als Arbeitertheater geprägt war. Die kulturgeschichtliche Bedeutung der Friedrichshagener verbindet sich mit Namen wie Wilhelm Bölsche, Bruno Wille, Gerhart Hauptmann, August Strindberg, Gustav Landauer, Erich Mühsam, Wilhelm Spohr, die Brüder Heinrich und Julius Hart und viele mehr [u.a. Julius Bab, Richard und Max Baginski, Moritz von Egidy, Fidus (d.i. Hugo Höppner), Benedikt Friedländer, Peter Hille, Senna Hoy (d.i. Johannes Holzmann, Bernhard und Paul Kampffmeyer, Else Lasker-Schüler, Otto Lehmann-Russbüldt, John Henry Mackay, Franz Oppenheimer, Willy Pastor, Max Schippel, Rudolf Steiner, Franz Hermann Teistler, Wilhelm Werner, Albert Weidner]. Die Rekonstruktion des komplexen Lebenszusammenhangs der Friedrichshagener - die privaten Turbulenzen und öffentlichen Auseinandersetzungen eingeschlossen -, ihr vielschichtiges literarisches, volkspädagogisches und politisches Engagement, die weiträumigen künstlerischen Kontakte und Bekanntschaften, unter ihnen Johann Straß, Lou Andreas-Salomé, Rainer Maria Rilke, Max Liebermann, Fürst Kropotkin, erforderten eine umfangreiche Forschungsarbeit, die in diesem Buch ausführlich dargestellt und mit zeitgenössischen Schrift- und Bilddokumenten veranschaulicht wird."
[Bearb.: js]

Bearbeitungsstand: 25.04.1998



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