Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA 

Abteilung: Periodika 1798 - 2001 ff.
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0001033


OFF LIMITS

Untertitel: antirassistische Zeitschrift
Nebentitel: Zutritt verboten (Titelübersetzung)
Redaktion: H. Hegen (V.i.S.d.P.)
Verlag: Libertäre Assoziation
Ort: Hamburg
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1993) -
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1993), Nr.0, 1 (Dez.)
Jg.[2] (1994), Nr.2 - 7 (Dez./Jan.)
Jg.[3] (1995), Nr.8 - 10, (?)
Jg.[4] (1996), Nr.?, 13 (April)

Auflage: ca. 2000
Preis: 5,- DM
Typographie: Offset
Format: DIN A4, ca. 50 S.
Bemerkungen: Im Editorial der Nr.6 heißt es zum Selbstverständnis:
"Vor einem Jahr war die Redaktion von off limits mit dem Anspruch angetreten, nicht nur über rassistische Momente in der deutschen Gesellschaft, sondern auch über antirassistische Kämpfe von MigrantInnen und Flüchtlingen zu berichten und darüber hinaus den rassistischen Diskurs theoretisch unter die Lupe zu nehmen." Es folgt ein Zitat zum Selbstverständnis aus der Nr.0. In der Nr.7 wird die Frage "Was ist off limits?" nochmal aufgenommen. Zunächst wird ein Mißverständnis bezüglich des Titels aufgeklärt. Von der Redaktion wird off limits nicht mit "ohne Grenzen", sondern mit dem Gegenteil, nämlich "Zutritt verboten" übersetzt. Weiter heißt es dazu: "Der Name ist insofern Programm, als einer der Hauptansatzpunkte für unsere Analyse des modernen Rassismus die Abschottung der reichen Länder gegen den Rest der Welt ist. Auf diese Art wird versucht, der Krise der Weltökonomie zu entkommen. Die Abschottung schafft eine Struktur der Trennung von arm und reich, in der sich Rassismus ausbreitet." Der Antirassismus wird dabei im Zusammenhang mit allgemeinen politischen Entwicklungen gesehen:
"Für uns ist Antirassismus heute notwendiger Bestandteil jeder emenzipatorischen und linken Politik. Dabei geht es darum, die überall auftretenden rassistischen Gewaltakte, Ausgrenzung und Diskriminierung praktisch anzugreifen. Ebenso wichtig ist aber die Untersuchung und Beschreibung der Gesamtheit von Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnissen, die aktuell die rassistische Gesellschaftsstruktur bestimmen. Ein solcher Antirassismus geht weit über die Bekämpfung von 'Fremdenfeindlichkeit' hinaus. Er geht auch hinaus über den tradierten Antirassismus, der Rassismus nur als partikularistische Denkweise, das heißt als Ideologie begreift und durch die Konfrontation mit dem eigenen Universalismus aufzulösen sucht."

Anschrift: c/o Haus für Alle, Amandastr. 58, D-20357 Hamburg, Tel.: 040/43189226
eMail: redaktion@offlimits.de
Internet: http://www.offlimits.de
Standort: ASB Freiburg/Brg.: 1.1993 -; IDW Freiburg/Brg.: 1.1993 - ; MPI Freiburg/Brg.: 1.1993 -; SUB Hamburg: 0.1993 - : SIGN.: Y/10792; TtE Köln: Nr.1, 6-7, 10, 13; DBZ Stuttgart: 1993,0 - : SIGN.: DZ 865
ZDB-Ident.: 1219119
Bibliographien: Drücke: Zwischen, Nr.2/287; Kalenda 99; Verzeichnis der Alternativmedien 1997/98; 20 Jahre radikal, S.196
Quellen: Autopsie: Nr.1, 6-7, 13
Publikationsform: Zeitschrift
Libertärer Bezug: nichtanarchistisch; Linkes Umfeld; Postautonom
Bearbeitungsstand: 14.07.2001

(c) Projekt DadA, Libertad Verlag Berlin, Köln & Potsdam 2001

Anmerkungen, Ergänzungen, Kritik sind erwünscht an: berlin@dadaweb.de oder koeln@dadaweb.de


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