Verlag Graswurzelrevolution 


Gewaltfreier Anarchismus

Herausforderungen und Perspektiven zur Jahrhundertwende
 

Heidelberg: Verlag Graswurzelrevolution, 1999 / 203 Seiten  / 29,80 DM / ISBN 3-496-01199-8  

Der gewaltfreie Anarchismus – seit Anfang der siebziger Jahre eine vergleichsweise einflussreiche Strömung innerhalb der neuen sozialen Bewegungen – muss aktuelle Entwicklungen berücksichtigen und sich gegenwärtigen Herausforderungen stellen, will er sein Ziel, eine herrschaftslose Gesellschaft erreichen. Die Textsammlung beschäftigt sich mit der Aktualität und der notwendigen Erneuerung libertärer und insbesondere gewaltfrei-anarchistischer Theorie und Praxis. (Umschlag Rückseite)

Inhaltsverzeichnis (und Textauszug)

Herausforderung Krieg
Statt eines Vorwortes

Herausforderungen an den gewaltfreien Anarchismus
Ein Versuch über graswurzelrevolutionäre Perspektiven zur Jahrhundertwende

Neue Frauenbewegung und Staat

Rückblick und Ausblick

Was ist vom Menschen noch zu halten?
Welche Lehren ziehen Libertäre aus dem Holocaust?

Kommunalismus/Transnationalismus oder Agenda 21?
Gibt es Anknüpfungspunkte für libertäre Politik jenseits von Nachhaltigkeit und »global governance«?

Wo ist der Sand im nationalistischen Getriebe?
Die Herausforderungen »Neuer Nationalismus« und »Weltmacht Deutschland«

Kritik der Trennungen
Eine historisch-soziologische Skizze zum Verhältnis von Anarchismus und Kunst

Heinrich Friedetzky (1910–1998)
Ein Leben für die anarchistische Bewegung

Schwarzrot ist die Lebensfreude: Anarchie und Rotwein
Persönliche Erinnerungen an Heinrich Friedetzky

Michael Randle, London
Anarchismus in einem Tunnel?
Herausforderungen und Antworten gewaltfreier und anarchistischer Bewegungen im angloamerikanischen Sprachraum

Rudolf de Jong, Amsterdam
Anarchismus nach dem Fall der Berliner Mauer

Claire Auzias, Paris
Auf der Suche nach der Verwirklichung libertärer Ideen in Frankreich und in Europa
Von der spielerischen Revolte '68 über die Frauenbewegung zur utopischen Lebensweise der Roma

Marianne Enckell, Lausanne
»Die ganze Welt gehört uns, und wir gehören der ganzen Welt!«
Warum soll der klassische Anarchismus »klassisch« sein?


Zuletzt aktualisiert am 26. Februar 2000 / © DadA & Libertad Verlag Potsdam.
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