Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA 

Abteilung: Periodika 1798 - 2001 ff.
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0001806


Arbeiterecho

Untertitel: Organ der Freien Arbeiter-Union Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten), angeschlossen an die Internationale Arbeiter-Assoziation
Nebentitel: (auch:) Arbeiter-Echo
Motto: "Die Befreiung der Arbeiterklasse muß das Werk der Arbeiter selbst sein!"
Herausgeber: FAUD (A.S.)
Redaktion: Gerhard Wartenberg
Körperschaften: FAUD (A.S.)
Verlag: Verlag Reinhold Busch, Berlin SW 19, Märkisches Ufer 20
Druck: A. Janiszewski GmbH, Berlin SO 36, Elisabethufer 29
Ort: Berlin
Land: Deutschland
Erscheinungszeitraum: Jg.15 [1] (1933), Nr.1 (7. Jan.) - Nr. 7 (18. Febr.) u. Sonderblatt
Auflage: 8000 bis 10000
Preis: monatlich 80 Pfg.
Format: Zeitungs-Großformat
Rubriken: Chronik der IABM; Organisatorisches; Buchbesprechungen; Quer durch die Zeit
Vorgänger: Der Syndikalist
Bemerkungen: Aus dem Editorial der unter der Schlagzeile "Für freiheitlichen Sozialismus!" erschienen ersten Nummer:
"Arbeiter! Genossen?
'Der Syndikalist' tritt mit Beginn seines 15. Jahrgangs unter einem neuen Namen an die Öffentlichkeit. Gegründet unmittelbar nach der Revolution als Fortsetzung der 'Einigkeit', die bei Kriegsausbruch verboten wurde, hat der Syndikalist 14 Jahre hindurch in vorderster Linie für den Sozialismus gekämpft. Mehrmals verboten, davon seit Dezember 1931 allein dreimal, unzählige Male beschlagnahmt mit Prozessen gegen seine Redakteure, mit Verfolgungen aller Art überhäuft, und dennoch nicht gehemmt - so hat er in diesen Jahren in ehrenvoller Weise seinen Platz ausgefüllt.
Es ist keine Absage an den Geist, der 14 Jahre lang den 'Syndikalist' beseelte, wenn er heute unter einem anderen Namen hinausgeht - im Gegenteil! Mehr noch soll das Organ des deutschen Anarcho-Syndikalismus in die Arbeitermassen dringen, lebendiger noch sollen die Beziehungen des Blattes zum deutschen und zum Weltproletariat werden, stärker noch soll sich der Kampf um den freiheitlichen Sozialismus darin abspiegeln.
Das 'Arbeiter-Echo' will der Ausdruck dessen sein, was im Proletariat lebt, es will alles, was dunkel und unbestimmt als notwendig gefühlt wird, klar und bestimmt aussprechen, um dem deutschen Proletariat den Weg der Befreiung, der sozialen Revolution zu zeigen. Alle Nöte des Kampfes ums tägliche Brot sollen im 'Arbeiter-Echo' Ausdruck finden, jede reaktionäre Schandtat, jeder kapitalistische Übergriff soll hier angeprangert werden. Falsche Kampfmethoden, parteipolitische Verhetzung, parlamentarische Illusionen werden wie bisher erbarmungslos angegriffen und zerstört werden. Der deutsche Anarcho-Syndikalismus als der fortgeschrittenste, revolutionärste Teil des deutschen Proletariats wird durch seine Zeitung Seite an Seite mit seinen Klassenbrüdern kämpfen. Nicht darauf kommt es an, sich ledigkich als 'fortgeschritten' und 'aufgeklärt' zu fühlen, und sich nun hinter das ängstlich gehütete Prinzip zurückzuziehen, sondern auf Grund der als richtig erkannten Idee tätigen Anteil am Leben zu nehmen, immer wieder die neuen Tagesereignisse, die Kämpfe des Proletariats vom freiheitlich-revolutionären Standpunkt zu beleuchten und so die Prinzipien immer von neuem zu erhärten." (S.1)

Repression: Verbot am 16.2.1933
Beiträger: u.a. Benner, Fritz; Dostmann, Otto; Frisch, Hugo; Kuczynski, J.; Wesr, Max; Wolfram, S.
Standort: IISG Amsterdam: 1933, Nr.1-7 : SIGN.: ZF 50571; Archiv Libertad Verlag Berlin: 1933 (Nr.1 v. 7.1., FK); SBPK-PS Berlin: 1933 : SIGN.: Fd 56/108 (Mikrofiln); IGA Bochum: 1933 (kompl.) : SIGN.: SZD 3031; DB Leipzig: 1-7.1933 u. Sonderblatt; SB Marburg/Lahn: 1933; UB Oslo: 1933
Literaturhinweise: Baumann: Libertäre Pädagogik (Beiträge zur Pädagogik werden aufgeführt)
Bibliographien: Eberlein, Nr.695; Eberlein (1996), Nr.1101; Rübner: Freiheit und Brot, S. 150, Anm. 39, S. 154, Anm. 55, S. 281; Seywald, Nr. 48
Publikationsform: Zeitschrift
Libertärer Bezug: Anarcho-Syndikalismus; FAUD (A.-S.); anarchistisch
Bearbeitungsstand: 14.07.2001

(c) Projekt DadA, Libertad Verlag Berlin, Köln & Potsdam 2001

Anmerkungen, Ergänzungen, Kritik sind erwünscht an: berlin@dadaweb.de oder koeln@dadaweb.de


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