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DadA-Literatur, Dok.-Nr.: DA-L0000559

Martin, James J.
Männer gegen den Staat: Die Vertreter des individualistischen Anarchismus in Amerika 1827-1908. - aus d. Amerikanischen übers. v. K. H. Z. Solneman (d.i. Kurt Zube) u. Jürgen Waibel. [Vom Libertad Verlag Berlin übernommen in die Reihe: Anarchistische Bibliothek, Bd. 8]. - 1. dt. Aufl. - Freiburg i.Br.: Mackay Gesellschaft, 1980. - 2 Bde., 505 S. : div. Illustr.
Bemerk.: Bibliographie, S. 482-497; Namensregister, S. 498-505

ABSTRACT:
INHALT: (Bd. 1:) Einführung / I. Josiah Warren und die Geburt des Gerechtigkeitsideals / II. Spring Hill, Tuscarawas und das Zwischenspiel in New Harmony / III. Die Siedlungsperiode: "Utopia" und "Modern Times" / IV. Die Zersplitterung und der Verfall der anarchistischen Experimente / V. Vorboten des Übergangs zum Philosophischen Egoismus: 1. Ezra Heywood, Flugschriftenverfasser - 2. William B. Greene, Geldreformer - 3. J. K. Ingalls, Bodenreformer - 4. Stephan Pearl Andrews, Sozialphilosoph; (Bd. 2:) VII. Lysander Spooner, Dissident unter Dissidenten / VIII. Benjamin Tucker und die Periode von Liberty: 1. Intellektueller Erbe heimischer anarchistischer Traditionen - 2. Gereifter theoretischer Anarchismus - 3. Tucker, die Radikalen und die Reform - 4. Victor S. Yarros gibt den Spencer'schen Einfluß wieder - 5. Die Lehre Stirners und die Gefährten Tuckers / Liberty als Zeitschrift und Spiegel zeitgenössischer Geschichte - 7. Der Verfall des individualistischen Anarchismus als bewußte Bewegung / Versuch einer Bibliographie / Anhang I: Vorwort zur 1. Auflage von Harry Elmar Barnes / Anhang II: Die Genealogie Josiah Warrens Bereits bei seiner Erstveröffentlichung (1953) fand das Werk des amerikanischen Historikers James J. Martin eine rege Resonanz in der internationalen Fachpresse. Neben den herausragenden Repräsentanten des originären angloamerikanischen Individualanarchismus (Warren, Spooner, Tucker und Walker) stellt Martin in seiner Arbeit zahlreiche im deutschsprachigen Raum bislang unbekannte Persönlichkeiten vor, deren libertäre Ideen den in Europa von Stirner und Proudhon entwickelten anarchistischen Theorien sehr nahe kamen. Sein Werk schließt damit eine bisher gravierende Lücke in der Geschichtsschreibung der anarchistischen Ideen. Die Materialfülle und der akribische Quellennachweis machen die Arbeit zu einem Standardwerk der Anarchismusforschung.
[Bearb.: js]

Bearbeitungsstand: 02.04.1992



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Die DadA-Kritik: copy-and-paste-Syndikalismusforschung. Helge Döhring's bedenklicher Umgang mit Quellen

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